top of page

Was anziehen beim Business-Shooting? Vom Anzug bis leger – mit Checkliste

  • Autorenbild: Gregory Schwarzacher
    Gregory Schwarzacher
  • 5. Aug.
  • 5 Min. Lesezeit

„Was soll ich beim Business-Shooting anziehen?" – diese Frage gehört zu jedem Termin dazu, und dahinter steckt fast immer dieselbe Sorge: Muss es dafür unbedingt ein Anzug sein? Die Antwort ist nein. Die richtige Kleidung fürs Business-Shooting ist die, die zu Ihrer Arbeit passt.


Und weil das die häufigste Unsicherheit ist: Es gibt hier kein Richtig und Falsch, an dem man scheitern kann. Ein paar Dinge sind trotzdem gut zu wissen, denn was vor der Kamera schön aussieht, unterscheidet sich manchmal von dem, was im Spiegel gut wirkt. Hier ein Überblick, der Ihnen die Vorbereitung leichter macht – von der Farbwahl über die Passform bis zur Checkliste für den Shooting-Tag. Alles andere schauen wir uns gemeinsam vor Ort an.


Business-Kleidung heißt nicht automatisch Anzug


Viele stellen sich unter einem Business-Shooting Anzug und Krawatte vor – und schrecken genau davor zurück. Dabei ist das nur eine von vielen Möglichkeiten. Für manche Berufe ist der Anzug genau richtig, für andere wäre er verkleidet. Eine Handwerkerin in Arbeitskleidung, ein Entwickler im Hoodie, eine Coachin im Strickpullover: Das sind alles vollkommen richtige Business-Outfits, wenn sie zu dem passen, was die Person beruflich macht.


Die richtige Kleidung fürs Business-Shooting ist die, die zu Ihrer Arbeit passt.

Eines gilt allerdings für jedes Outfit gleichermaßen, vom Anzug bis zum Hoodie: Die Kleidung sollte sauber und frisch gebügelt sein. Das klingt selbstverständlich, wird im Alltag aber leicht übersehen – und die Kamera zeigt Knitterfalten und Flecken deutlich stärker, als man sie im Spiegel wahrnimmt. Ein Kleidungsstück, das im Alltag völlig in Ordnung aussieht, kann auf dem Foto unruhig wirken. Es lohnt sich daher wirklich, am Abend vorher einmal das Bügeleisen anzuwerfen.


Eine gute Orientierung: Ziehen Sie das an, was Sie bei einem wichtigen Termin mit Ihrer Wunschkundschaft tragen würden. Vielleicht eine Spur sorgfältiger, aber im selben Stil.

Es soll nach Ihnen aussehen


Die beste Kleidung fürs Shooting ist die, in der Sie sich wohlfühlen und die Ihren persönlichen Stil widerspiegelt. Man sieht auf einem Foto sofort, ob jemand sich in seiner Kleidung zuhause fühlt.


Passform


Gut sitzende Kleidung macht optisch mehr aus als jedes einzelne Kleidungsstück: weder zu eng noch zu weit.


Farben


Einfarbige Kleidung in ruhigen Tönen ist fast immer eine gute Wahl – Dunkelblau, Grau, Grün, Braun- und Beigetöne oder ein gedecktes Rot. Reines Weiß und tiefes Schwarz sind etwas anspruchsvoller, weil sie im Licht schnell ihre Struktur verlieren; gebrochenes Weiß und Dunkelgrau sind hier die einfachere Wahl.


Muster und der Moiré-Effekt

Feine, gleichmäßige Muster können mit dem Kamerasensor interferieren und flimmernde Schlieren erzeugen, den sogenannten Moiré-Effekt. Betroffen sind vor allem kleinkarierte Hemden, Nadelstreifen und Fischgrät. Das ist reine Technik und sagt nichts über Ihr Hemd aus – große oder unregelmäßige Muster sind völlig unproblematisch.


Stark glänzende Stoffe vermeiden Sie am besten – sie erzeugen im Blitzlicht helle Hotspots.


2–3 Outfits genügen


Mehr klingt nach mehr Auswahl, kostet aber vor allem Umziehzeit. Bewährt hat sich: Ihr Alltagslook, etwas Formelleres und etwas Lockereres. Blazer aus oder Ärmel hochgekrempelt macht daraus ohnehin weitere Varianten.


Transportieren Sie die Sachen möglichst auf Kleiderbügeln statt zusammengelegt in der Tasche – dann kommt das, was Sie gebügelt haben, auch gebügelt an.


Dezente Accessoires passen meist am besten – außer auffälliger Schmuck gehört bewusst zu Ihrer Marke.

Das sieht nach viel aus, ist bei mehreren Mitarbeiterinnen aber die normale Garderobe. Businessportraits, Teamfotos & Unternehmensreportagen in Wien – für Kanzleien, Praxen, Beratungen und Agenturen. Ab 349 € exkl. MwSt. Jetzt anfragen. Fotocredit: Arnold Blümel
Das sieht nach viel aus, ist bei mehreren Mitarbeiterinnen aber die normale Garderobe. Businessportraits, Teamfotos & Unternehmensreportagen in Wien – für Kanzleien, Praxen, Beratungen und Agenturen. Ab 349 € exkl. MwSt. Jetzt anfragen. Fotocredit: Arnold Blümel

Haare und Make-up


Stylen Sie sich so, wie Sie sich im Alltag wohlfühlen. Weniger ist oft mehr.

Bei den Haaren ist die gewohnte Frisur meist die beste Wahl: Sie zeigt Sie so, wie Ihre Kundschaft Sie später auch antrifft. Wichtiger als der Schnitt ist, dass die Frisur hält – zwischen zwei Setups verrutscht schnell etwas, deshalb dürfen Bürste, Kamm oder etwas Haarspray gerne mit in die Tasche.


Etwas mattierendes Puder gegen Glanz auf Stirn und Nase hilft allen Geschlechtern, bei Herren dazu eine gepflegte Rasur oder ein sauber getrimmter Bart.


Wenn beim Shooting eine Visagistin vor Ort ist, müssen Sie sich um all das gar nicht kümmern. Dann entsteht das Styling gemeinsam vor Ort, und Sie kommen einfach so, wie Sie sind.


Brille: kein Problem


Brillenträgerinnen und Brillenträger dürfen ihre Brille selbstverständlich aufbehalten – sie gehört ja zu Ihrem Gesicht, und Bilder ohne Brille sehen für Menschen, die Sie kennen, oft ungewohnt aus.


Am unkompliziertesten sind entspiegelte Gläser. Alles andere lösen wir über den Winkel der Brille und die Lichtsetzung; das kostet nur ein paar Minuten mehr.


Am Shooting-Tag


Kommen Sie ausgeschlafen, pünktlich und ohne Hetze – das hat den größten Effekt auf die Bilder. Entspannung sieht man in Gesichtern sofort.


Checkliste


  • Kleidung, die Ihren Stil widerspiegelt und in der Sie sich wohlfühlen – formell oder leger, je nach Beruf

  • 2–3 Kombinationen

  • Gute Passform – weder zu eng noch zu weit

  • Einfarbig und ruhige Farben

  • Vermeiden: reines Weiß, tiefes Schwarz, kleine Muster und Karos, glänzende oder transparente Stoffe

  • Dezente Accessoires, sofern auffälliger Schmuck nicht zu Ihrer Marke gehört

  • Saubere, gebügelte Kleidung auf Kleiderbügeln

  • Haare und Make-up wie im Alltag

  • Herren: gepflegte Rasur bzw. getrimmter Bart

  • Brille: möglichst entspiegelt

  • Pünktlich, ausgeschlafen, entspannt


Häufige Fragen | FAQ


Muss ich beim Business-Shooting einen Anzug tragen? Nein. Business-Kleidung heißt nicht automatisch Anzug oder Kostüm. Legere Outfits sind genauso passend, wenn sie zu Ihrem Beruf und Ihrer Zielgruppe passen – ein Hoodie, ein Strickpullover oder Arbeitskleidung können die richtigere Wahl sein als ein Sakko. Entscheidend ist, was die Bilder über Sie aussagen sollen.


Darf ich beim Business-Shooting Weiß tragen? Ja, Weiß ist erlaubt. Gebrochenes Weiß oder Creme ist allerdings etwas einfacher als strahlendes Reinweiß, weil reines Weiß im Licht schnell seine Struktur verliert und zur hellen Fläche wird. Bei dünnen weißen Hemden empfiehlt sich zusätzlich etwas Blickdichtes darunter.


Wie viele Outfits soll ich zum Business-Shooting mitbringen? Zwei bis drei Kombinationen genügen völlig. Mehr klingt nach mehr Auswahl, kostet in der Praxis aber vor allem Umziehzeit statt Fotozeit. Mit kleinen Variationen – Blazer an und aus, Ärmel hochgekrempelt, Krawatte weg – entstehen daraus ohnehin deutlich mehr sichtbare Looks.


Brauchen Männer Make-up beim Business-Shooting? Meist reicht etwas mattierendes Puder gegen Glanz auf Stirn und Nase. Das ist kein Schminken, sondern nur ein Ausgleich dafür, dass Kameras Reflexionen und Rötungen verstärken. Auf dem fertigen Bild sieht man davon nichts außer einem ruhigeren Hautbild.


Warum sind kleinkarierte Hemden beim Fotoshooting problematisch? Feine, regelmäßige Muster treffen im Bild auf das ebenfalls regelmäßige Pixelraster des Kamerasensors. Wo diese beiden Raster aufeinandertreffen, entstehen flimmernde Farbschlieren im Stoff, der sogenannte Moiré-Effekt, der sich nachträglich nur schwer entfernen lässt. Betroffen sind vor allem kleine Karos, Nadelstreifen und Fischgrät – große oder unregelmäßige Muster sind unproblematisch.


Kann ich meine Brille beim Business-Portrait aufbehalten? Selbstverständlich. Entspiegelte Gläser sind am unkompliziertesten, ansonsten lassen sich Spiegelungen über den Winkel der Brille und die Lichtsetzung lösen.


Was mache ich, wenn ich mir bei der Kleidung unsicher bin? Schicken Sie mir vorab einfach Fotos Ihrer Outfitvorschläge, gerne über WhatsApp unter +43 664 5124188. Zehn Minuten Abstimmung im Vorfeld nehmen viel Unsicherheit heraus und sparen am Shooting-Tag Zeit, die dann für die Bilder bleibt.


Sie planen Business-Portraits in Wien?

Schreiben Sie mir – wir klären Ihre Fragen vorab in Ruhe, und Sie kommen entspannt und gut vorbereitet zum Termin.


hallo@gregorschwarzacher.com oder direkt über WhatsApp: +436645124188


 
 
 

Kommentare


bottom of page